DAS YOGA STARTER PACKET // FÜNF ESSENTIELLE FAKTEN

Was braucht man eigentlich, wenn man mit Yoga Üben beginnen möchte? 

Yoga war bisher aus Deiner Sicht immer etwas für Vegetarier oder Hippies? Für die Räucherstäbchen - Fraktion? Für die, die sich so unglaublich verbiegen können, einen Turban tragen und ständig ganz beseelt in ihren Rauschebart grinsen und Peace, Love and Harmony vor sich her trällern? 

Tja, bestimmt trifft man diese Spezie von Yogis hier und da auf der Matte, aber auch ganz gewiss ne Menge anderer Yogis. Denn das schöne am Yoga ist, dass für jeden etwas dabei ist. Ob Du nun mehrere Jahre in Indien auf dem Baum gesessen hast, Manager eines mittelständigen Unternehmens bist, kurz vor der Rente, oder kurz nach der Geburt Deines Kindes: Yoga ist bunt wie ein Blumenstrauß und bietet für jeden Anspruch ein passendes Konzept. Denn Yoga ist mittlerweile zu einem Lebensstil heran gewachsen, der sich wunderbar in jedes noch so volle Leben integrieren lässt.

FÜNF ESSENTIELLE FAKTEN

Wenn Du also schon länger mit dem Gedanken geliebäugelt hast Yoga auszuprobieren, dann gibt es hier die wichtigsten Fakten für Dich, um Dir die Angst und Skepsis zu nehmen und Dir den Einstieg in diese neue Welt zu erleichtern:

1.) Finde Deinen Yogastil!

Es gibt so viele verschiedene Yogastile - bestimmt ist einer für Dich dabei! Da gibt es zum Beispiel das klassische Yoga (Hatha Yoga, Iyengar Yoga oder Kundalini Yoga), das dynamisch sportliche Yoga (Ashtanga Yoga, Vinyasa Flow Yoga, Jivamukti Yoga oder Anusara Yoga) und das entspannende Yoga (Yin Yoga oder Yoga Nidra). Entweder gehst du einfach mal mit einer Freundin oder einem Freund mit, der bereits Yoga praktiziert, oder du versuchst es erst mal mit der Richtung, die Dich am meisten anspricht. Ganz häufig ist aber auch der Yogalehrer selber ein Kriterium, ob man sich auf der Matte wohlfühlt, oder nicht. Je mehr Du ausprobierst, um so genauer wirst Du wissen, was für Dich passt und was nicht.

2.) Bleibe offen!

Auch, wenn Du vielleicht das eine oder andere Mal etwas erlebst, das Dich irritieren könnte, - Du vielleicht singen musst, und überhaupt nicht weißt, was Du da gerade tust, bleibe offen! Denn Du wagst Dich immerhin gerade aus Deiner Komfortzone heraus, und da ist es allzu verständlich, dass das Neue und Unbekannte Angst machen, und für Verunsicherung sorgen kann. Wirf nicht sofort die Flinte ins Korn! Der Weg ist schließlich das Ziel!

3.) Fühl Dich wohl!

Suche Dir eine Yogaschule, die Dir gefällt. Und damit meine ich neben den Lehrern, die dort unterrichten, auch die Räumlichkeiten an sich. Spricht Dich der Yogaraum an? Fühlst Du Dich hier wohl, und hilft Dir diese Location Deinen Alltag für 90 Minuten auszublenden? Ist es hier sauber und ordentlich? Oder doch zu verblümt und staubig? Schau, was Dir gut tut und finde heraus, was Du brauchst, um zu Entspannen.

4.) Schweinehund - kompartibel?

Auch das ist ein wichtiger Punkt. Jeder noch so gute Wille scheitert manchmal an der Logistik. Wenn die Yogaschule am anderen Ende der Stadt ist, und Du dafür extra Zeit einplanen musst, wirst Du auf lange Sicht wahrscheinlich wieder abbrechen, da es zu zeitintensiv wird. Vielleicht findest Du ja eine Schule, die auf Deinem Arbeits- oder Heimweg liegt? Falls Du planst vor Deiner Arbeit zum Yoga zu gehen, solltest Du darauf achten, dass die Yogaschule auch über Duschen, oder zumindest Waschmöglichkeiten verfügt. Je nach Yogastil, kann das schon mal nötig sein, um das Arbeitsklima nicht zu verpesten.

5.) Equipment

Was braucht man eigentlich, wenn man mit dem Yoga Üben beginnen möchte?

Jede Menge Humor! Am Anfang wird es häufiger passieren, dass Du manche Sanskritworte nicht einsortieren kannst, und viele Dinge noch nicht so klappen. Das ist total normal und geht jedem so! Lache und atme einfach drüber hinweg. Ansonsten sind bequeme Sportklamotten ratsam. Achte darauf, dass Du Sachen trägst, die nicht so schnell verrutschen können. Es gibt ziemlich viele Vorbeugen und Umkehrhaltungen und es wäre lästig, wenn Du Dich die ganze Zeit damit beschäftigen müsstest Deine Hose, oder Dein T-Shirt  zurecht zu zuppeln. 

Eine eigene Yogamatte ist ratsam, wenn Du Dich entschieden haben solltest weiterhin regelmäßig Yoga zu machen. Da man Yoga barfuß praktiziert ist es einfach angenehmer, wenn man seine eigene Matte unter den Füßen hat. Folgende Marken kann ich wärmstens empfehlen, da sie absolut rutschfest sind: Jade, Lululemon und Manduka. Aber Achtung, ein Schnäppchen sind diese Marken nicht. Du musst schon zwischen 60,- EUR und 85,-EUR anlegen für eine gute Matte. In der Regel kannst Du Dir aber alles, was Du so als Equipment benötigst, in der Yogaschule leihen: Matten, Blöcke, Bolster, Gurte, Kissen, etc.

So, dann hoffe ich, dass Du nun ein bisschen schlauer geworden bist?!

Wenn Du es bis hier hin geschafft hast, dann ist der Sprung auf die Matte gar nicht mehr so weit. Also, trau Dich und denke an meine Worte: 

Immer lächeln und atmen!

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