HOCH DIE TASSEN // ZEIT FÜR EIN BERGFEST UND OFFENE WORTE.

Heidewitzka! Es ist unglaublich, wie die Zeit rennt. Das erste halbe Jahr meiner Selbstständigkeit ist in einem unglaublichen Tempo an mir vorbei gezogen, und es sind so viele wunderbare Dinge passiert, mit denen ich niemals gerechnet hätte. 

Das macht mich wirklich sprachlos.

NEUSTART GEFÄLLIG?

Denn so selbstverständlich ist das alles nicht, wenn man sich mit Anfang Vierzig und zwei kleinen Kindern nochmal in die Selbstständigkeit schmeißt. Da brüllt es förmlich nach einem perfekten Zeitmanagement, viel Disziplin und einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein. Tja, und wer selber Kinder hat, weiß wie es sich an manchen Tagen anfühlt. Wenn die Nacht zu kurz war, die Kinder zu schlecht gelaunt sind und die eigenen Nerven viel zu blank liegen... An diesen Tagen ist es nicht immer leicht,  sich neu zu erfinden, an sich zu glauben, um nochmal durchzustarten. Normalerweise pflegt man doch in diesem Lebensabschnitt seine erste Midlife-Crisis, oder?! 

NO, NEVER AGAIN!

Vor meiner jetzigen Selbstständigkeit war ich drei Jahre in einer Festanstellung als sportwissenschaftliche Leitung für ein Gesundheitsunternehmen tätig. Letzteres hat sich leider für mich in eine Richtung entwickelt, in der ich mich nicht mehr authentisch gefühlt habe. Und bevor der Beruf zur Qual wurde und die Gesundheit und eigene Werte zu sehr herausgefordert hätte, entschied ich mich, die Reißleine zu ziehen und zu kündigen. Lieber selbstbestimmt Herzensprojekte verfolgen und das Risiko eines Scheiterns in Kauf nehmen, als fremdbestimmt die Ziele anderer umsetzen und gegen Windmühlen kämpfen. No, never ever again!

KINDER, ICH BIN DANN MAL SELBSTSTÄNDIG.

Nun, wie ist das so, sich mit zwei kleinen Kindern selbstständig zu machen? 

Einen Vorteil, den ich habe, ist die Tatsache, dass ich schon einmal 12 Jahre erfolgreich als Personal Trainer und Coach selbstständig war. Das selbständige Arbeiten ist mir also vertraut. Allerdings war ich zu dieser Zeit noch nicht Mutter von zwei Kindern.

Man fragt sich schon das eine oder andere Mal, ob es in Ordnung ist, die Familie am Wochenende „im Stich zu lassen“, um zu Konferenzen, Workshops oder Trainings zu fahren. Ständig hat man dieses schlechte Gewissen mit an Board, fährt man zur Arbeit, fühlt man sich als Rabenmutter, verbringt man Zeit mit den Kids, stapeln sich die beruflichen Dinge...

Ich glaube, ich kann dennoch behaupten, dass mich mein Leben so, wie ich es jetzt führe, sehr erfüllt. Und davon habe nicht nur ich etwas, sondern auch die Menschen an meiner Seite.

Es macht mich glücklich, mein Leben selbst zu gestalten. Das klappt natürlich nicht immer hundert prozentig, aber im Großen und Ganzen gelingt es mir recht gut. Und das fühlt sich sehr gesund und richtig an. Und genau diesen zufriedenen Eindruck -  meine ich mir einzubilden - nehmen auch meine Kinder und mein Mann an mir wahr. Deshalb glaube ich, dass es vollkommen in Ordnung ist, auch als Mutter eigene Wege zu gehen.

Eines muss ich allerdings an dieser Stelle auch noch gestehen: Hätte ich nicht diesen wunderbaren Ehemann an meiner Seite, der mir den Rücken frei hält, mich ermutigt, und mir auch noch bei allen technischen Dingen (Website, Blog, etc.) zur Seite steht, würde das alles gar nicht so gut funktionieren. Und auch das ist nicht selbstverständlich. Dasselbe gilt übrigens auch für meinen Freundeskreis, der zwar nicht sonderlich groß ist, aber dafür Unglaubliches für mich ermöglicht. 

GO FOR IT.

Falls es also da draußen, die eine oder andere Mutter gibt, die mit dem Gedanken spielt, sich selbstständig zu machen, möchte ich Euch gerne dazu ermutigen, es zu wagen. Wenn Eure Logistik einigermaßen funktioniert und alle an einem Strang ziehen, dann traut Euch und hört auf Eure innere Stimme. Natürlich ist nicht immer alles ein Zuckerschlecken, da muss man sich nichts vormachen. Es fühlt sich einfach nur richtig gut an, wenn man sich selbst gegenüber treu bleibt. Und genau diese Tatsache hilft mir Tag für Tag, auch wenn man gerade mal nicht so gut drauf ist.

Ein schöner Nebeneffekt hat sich auch noch herauskristallisiert: mit jedem neuen Projekt, das ich verwirklichen darf, potenziert sich meine Motivation.  Und so hoffe ich natürlich sehr, dass ich Euch noch mit vielen spannenden Konzepten und Ideen beglücken darf.

MERCI!

Als Dank für Euer Interesse, Eure Hilfe und Unterstützung in dieser kippeligen Anfangszeit habe ich mir eine Kleinigkeit überlegt. Allerdings muss ich mich gleich schon bei meinen männlichen Lesern, Schülern, Teilnehmern, Partnern, Freunden entschuldigen. Denn es ist nichts für Euch dabei. Es sei denn, Ihr interessiert Euch für flotten Mädchenkram?! (Aber pssst, für die Männerfraktion gibt es dann etwas zu meinem Einjährigen, versprochen! So lange müsstet Ihr aber schon noch durchhalten, ok?!)

STELLA & DOT

Esther, eine liebe Freundin von mir, vertreibt ganz tollen Modeschmuck von dem Label „Stella und Dot“ und bietet allen lieben Menschen aus meinem Netzwerk für die kommenden zwei Wochen (also vom 18.02.-03.03.2016) 10 % Rabatt auf die gesamte aktuelle Kollektion. Schaut doch mal auf ihre Seite: www.stelladot.de/estherwindler oder schreibt ihr eine Email an: esther(at)windler.cc (Rabatt-Code: Stay_true)

Vielleicht ist ja etwas Passendes für Euch dabei?! Ich hab’ mir auch schon etwas Nettes gegönnt.

 

Ein großes und ehrliches DANKE an Euch alle! Ich mach’ dann mal weiter!

Top